6. Juni 2015: Es konnte nur einen geben – heute ist er von uns gegangen.
Der großartige Pierre Brice ist in die ewigen Jagdgründe übergesiedelt. Der Mann, der wahrscheinlich für uns alle das Bild von Winnetou geprägt hat. Und der, ganz nebenbei gesagt, Auslöser für meinen ersten Berufswunsch war: Häuptling der Apachen. Damals ahnte ich noch nicht, dass die Ausbildungsplätze derart dünn gesät waren. Dann eben Versicherung. Auch gut.
Noch heute höre ich die melancholische Musik, wenn ich an Pierre Brice denke und ich sehe mich als Kind mein treues Ross besteigen (die Wohnzimmercouch meiner Eltern) und in den Sonnenuntergang reiten. Während Ihr euch noch ausmalen könnt, wie ich mit einer Couch ins Abendrot galoppiere, nehme ich Abschied von einem der Helden meiner Kindertage.
Mach es gut, mein roter Bruder!

„Dada dada dada dada…..Dada dada dada dada…“ – ach ja, ich hab die Melodie noch hell und klar im Ohr. Was waren das für Zeiten, als Unterhaltung mit Herz und Action möglich war, ohne dass ein Kissen griffbereit liegen muss, für den äußerten Fall der Fälle. Auch Pierre Brice scheint mit seinem entrückten Blick dieser ehrwürdigen Zeit zu gedenken. Oder sich schon auf zu machen in unendliche Weiten. Ach nee, das war ja wohl was anderes.
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Erstaunlich schönes Bild.
@Irina: das ging ungefähr so – Daa da da – daa da daa – Daa da da – Daa Daa Daa …
Den Beweis bringt Uli dir mit 🙂
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Hmm…wohl gar nicht so licht, eine Melodie nur mit „Da“ zu beschreiben. Ich würde ja sagen: „hm-hmhmhmhmhm-hmmmmmmmm“! 😉
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Leider sterben zur Zeit viele der Alten, die ja irgendwie immer schon da gewesen sind.
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Ja, das ist leider wahr… 😦
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