19. Mai 2015. Liebes Tagebuch! Wahnsinn. Ein Picasso geht für 180 Millionen Dollar über die Theke. Das ist für mich ein willkommener Anlass, mal in den Untiefen meines Skizzen-Archivs zu wühlen.
Wisst ihr, ich war mal ein junger Künstler voller Ideale. Damals, als ich mich noch zu höherem berufen fühlte und beweisen wollte, dass ich auch Picasso kann, entstand etwas ganz Besonderes. Als der Begriff „Method-Painting“ für mich noch was zählte und ich mich wochenlangen Selbsterfahrungsexperimenten aussetzte.
Entstanden ist dieses kleine Werk mit dem Namen
„Mallorca“
(Vermutlich 2003)
Eine Sangria/Öl-Mischtechnik auf ausgerissener Tapete, Größe ca. 10 x 10 cm. Das Werk besticht durch die auf andauernden Drogenkonsum des Künstlers beruhende Farbgebung und gilt heute als mutmaßlicher Wegbereiter für die Entwicklung der Kneipenszene in der Zülpicher Straße, Köln.
Der aktuelle Wert des Gemäldes wird auf rund 1,80 EUR geschätzt (wenn man den Materialwert hinzuzieht). Die Besitzrechte sind momentan ungeklärt, aktuell läuft ein Rechtsstreit mit einer Familie von sieben Kellerasseln. In Kürze wird die nächsthöhere Instanz in Form eines Kammerjägers angerufen. Bin mir ziemlich sicher, dass ich gewinnen werde.
Ich denke, ich ruf schon mal bei „Christies“ an.
P.S.: Mir fällt gerade auf, dass auf meinen Veröffentlichungen zuletzt sehr viel gekotzt wurde. Das hört jetzt auf. Versprochen.

Und wieder würgt das Murmeltier. So viel grün in dieser Welt.
Lieber Künstler, auf dem nächsten Bild bitte nur Zeichen der Freude.
So zum Kotzen kann und darf die Welt nicht sein.
Trotzdem eine sehr gelungene Zeichnung mit einem Regenschirm als fleischfressende Pflanze.
Ich bin (wieder) begeistert. Five Thumbs Up!!!
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Großartig!
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Ui, das ist schon von 2015. Da war es 1,80 EUR wert. Und heute??? ..ooO( Wertsteigerung )
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